Freitag, 15. Februar 2013

Warum ich Fan der Bristol Rovers bin

Seit nunmehr fast 20 Jahren bin ich Fan des englischen Klubs Bristol Rovers. Oft genug hat mir diese Fußball-Liebe zusätzlichen Schmerz zu jenem gegeben, dem ich durch mein Dasein als Anhänger von Göttingen 05 ohnehin schon ausgesetzt war. Aber das ist offenbar mein Schicksal: in Dortmund geboren, bin ich zwar glühender Schwarz-Gelber, lebe dies aber lieber in der 5. Liga statt in der Champions League aus. Und in England verliebe ich mich in einen Verein, der noch NIE in der 1. Liga war.

Und doch bin ich glühender und glücklicher Gashead, der seine Wahl (fast) nie bereut hat. Ich entdeckte die Bristol Rovers im Herbst 1994, während sie im Exil in Bath spielten. Ich war beim ersten Spiel in The Mem dabei, ich feierte 2007 mit 40.000 Gasheads den Wiederaufstieg in die 3. Liga. Und, ja, ich sah katastrophale Spiele. Zuletzt im Oktober 2012, als the Pirates in meiner Gegenwart in Wimbledon und Accrington verloren und ich keinerlei Hoffnung sah, dass der Klub den Abstieg vermeiden könnte.

Seit der Entscheidung, dass endlich ein neues Stadion gebaut werden kann und der Übernahme des Trainings durch John Ward blicke ich wieder hoffnungsvoller in die Zukunft. Nun erschien im "Guardian" ein Artikel über den Fußball in Bristol, der mir sehr aus der Seele spricht und den ich für sehr ausgewogen und informativ halte: http://www.guardian.co.uk/football/blog/2013/feb/08/bristol-city-bristol-rovers-overdue-success

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