Montag, 28. Oktober 2013

Alle Tassen im Schrank? Dynamo Dresden

Die Nachwendezeit war eine wilde Epoche, was auch diese Tasse von Dynamo Dresden aus Mitte der 1990er Jahre belegt. Schön geht sicherlich anders, und es handelt sich noch nicht einmal um ein offizielles Produkt, denn das Klubwappen fehlt! Ich weiß nicht mehr, wann genau ich sie erwarb, aber es gab damals nichts anderes, und so wurde sie zu seinem Zeitzeugen in meinem ever-growing Tassenregal.

Inzwischen gibt es in Dresden eine deutlich schönere Kollektion verschiedenster Kaffeepötte, und nicht nur deshalb wäre ich heute gerne in der Elbemetropole, denn das Derby gegen den FC Energie Cottbus verspricht reizvoll zu werden. Vermutlich war es das Schwarzgelb, das mich anfangs mit den Dynamos verband, denn ein schwarzgelb tragender Verein konnte mir als 05er nur sympathisch sein.

Das zwar tragische, irgendwie aber auch liebevolle Chaos der drei Bundesligajahre mit diesem eigentümlichen Rudolf-Harbig-Stadion sind mir noch gut in Erinnerung, und auch später, als Dynamo längst tief abgestürzt war, spürte ich immer eine gewisse Sympathie für den Klub. Es ist die unbändige Leidenschaft der Dresdner, die ich bewunderte und bewundere. Zugleich erstaunte es mich als Fußballhistoriker, dass selbst in schwierigen Zeiten nicht der neugeborene DSC die Führungsrolle übernahm, sondern Dynamo Nummer eins blieb.

Eigentlich logisch, denn die großen Jahre des DSC waren ja lange vorbei, und die Tradition der Mohnroten längst überlagert von all' den Erfolgen der Dynamos zu DDR-Zeiten. Ach, DDR-Zeiten … da fällt mir natürlich auch noch ein Spiel ein, das vermutlich jedem aus meiner Generation – egal ob Ost oder West – unvergessen ist: Uerdingen, 1986...

Heute bin ich zwar nicht in Dresden, aber das neue Stadion steht schon lange auf meiner Wunschliste und ich werde es sicher im Laufe der Saison besuchen. Vermutlich wird es dann auch endlich eine neue Dynamo-Tasse geben!
 
Foto: Die Nachwendezeit war eine wilde Epoche, was auch diese Tasse von Dynamo Dresden aus Mitte der 1990er Jahre belegt. Schön geht sicherlich anders, und es handelt sich noch nicht einmal um ein offizielles Produkt, denn das Klubwappen fehlt! Ich weiß nicht mehr, wann genau ich sie erwarb, aber es gab damals nichts anderes, und so wurde sie zu seinem Zeitzeugen in meinem ever-growing Tassenregal.

Inzwischen gibt es in Dresden eine deutlich schönere Kollektion verschiedenster Kaffeepötte, und nicht nur deshalb wäre ich heute gerne in der Elbemetropole, denn das Derby gegen den FC Energie Cottbus verspricht reizvoll zu werden. Vermutlich war es das Schwarzgelb, das mich anfangs mit den Dynamos verband, denn ein schwarzgelb tragender Verein konnte mir als 05er nur sympathisch sein.

Das zwar tragische, irgendwie aber auch liebevolle Chaos der drei Bundesligajahre mit diesem eigentümlichen Rudolf-Harbig-Stadion sind mir noch gut in Erinnerung, und auch später, als Dynamo längst tief abgestürzt war, spürte ich immer eine gewisse Sympathie für den Klub. Es ist die unbändige Leidenschaft der Dresdner, die ich bewunderte und bewundere. Zugleich erstaunte es mich als Fußballhistoriker, dass selbst in schwierigen Zeiten nicht der neugeborene DSC die Führungsrolle übernahm, sondern Dynamo Nummer eins blieb.

Eigentlich logisch, denn die großen Jahre des DSC waren ja lange vorbei, und die Tradition der Mohnroten längst überlagert von all' den Erfolgen der Dynamos zu DDR-Zeiten. Ach, DDR-Zeiten … da fällt mir natürlich auch noch ein Spiel ein, das vermutlich jedem aus meiner Generation – egal ob Ost oder West – unvergessen ist: Uerdingen, 1986...

Heute bin ich zwar nicht in Dresden, aber das neue Stadion steht schon lange auf meiner Wunschliste und ich werde es sicher im Laufe der Saison besuchen. Vermutlich wird es dann auch endlich eine neue Dynamo-Tasse geben!

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